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Dort wo der Pfeffer wächst

03.April 2009 | Thema: Essen & Genuss | Vorheriger Essen & Genuss-Beitrag: « Spinat, das vielfältige Blattgemüse | Nächster Essen & Genuss-Beitrag: Die Zitrone »

Wie entsteht weisser Pfeffer? Woher kommt der Ausdruck: „Gepfefferte Preise“? Woher kommt der Pfeffer? Zu welchen Speisen eignet sich welcher Pfeffer?
Wie wächst der Pfeffer?

Die Pfefferpflanze ist eine Kletterpflanze. Die Pfefferpflanze rankt sich an Bäumen oder Stützpfählen ca. 4 bis 6 m hoch. Wenn die Pflanzen wild wachsen, können sie bis zu 13Meter hoch ranken. Bis die Pfefferpflanze Früchte trägt, dauert es 3 Jahre. Die Pflanze kann im Jahr 3 mal abgeerntet werden.

Wo wächst der Pfeffer?

Ursprünglich kommt der Pfeffer aus Indien, von der Malabar Küste. Vor ca. 1'000 Jahren verbreitete sich der Pfeffer auch in andere Länder Südostasiens, nach Malaysia und Indonesien.

Heute sind die Hauptanbauländer Indien, Indonesien, Brasilien und Malaysia. Die Gesammtanbaufläche beläuft sich auf ca. 365'000 Hektaren. Jährlich werden ungefähr 200'000 Tonnen Pfeffer produziert.

Warum ist der Pfeffer so scharf?

Die Schärfe, die wir am Pfeffer so schätzen kommt von dem Alkaloid Piperin und verschiedenen ätherischen Ölen.

Woher kommt der Ausdruck „Gepfefferte Preise“?

In der „guten“ alten Zeit musste der Pfeffer von Indien mühsam über Land oder Wasser nach Europa gebracht werden. Durch den langen und gefährlichen Transport war der Pfeffer entsprechend teuer. Er war so teuer, dass er zeitweise mit Gold aufgewogen wurde.

Damit ist Ihnen bestimmt klar, dass Pfeffer im Mittelalter ein Luxusartikel war. Er war aber nicht nur ein Luxusartikel, sondern hatte auch noch ein Heilmittel und Konservierungsmittel.

Mit seiner antimikrobiellen Wirkung konnte Fleisch zum Beispiel für lange Schiffahrten haltbar gemacht werden.