Basilikum- Von der Zauberpflanze zum Pestokraut
19.Juli 2009 | Thema: Mercanti

Die aromatischen Basilikum Blätter bergen viele Geheimnisse. Auch wenn wir Basilikum mit Pesto, Tomaten und Italien in Verbindung
bringen, kommt diese Pflanze doch ursprünglich von viel weiter her.
Die Heimat des Basilikum ist Indien. Bereits vor Jahrhunderten wurde er nach Europa
gebracht und ist dort, besonders in Frankreich und Italien, heimisch
geworden. In Indien galt das Basilikum als heilige Pflanze.
Wie viele Namen hat Basilikum?
Ocimum basilicum wie die botanische Bezeichnung lautet, hat viele
Namen. Bekannt ist es u. a. auch als Basilienkraut, Braunsilge,
Königskraut, Hirnkraut, Josephskräutlein und Nelkenbasilie. Basilikum
war ein Würzkraut, galt aber auch als Zauber- und Heilpflanze.
Basilikum als Zauberpflanze
In alter Zeit behauptete man, dass man sich mit dem Basilikum vor dem bösen Blick und bösen Wünschen schützen könnte.
Jungen Mädchen wurde einerseits eine Basilikumpflanze in die Kammer
gestellt, um ihre Jungfräulichkeit zu bewahren, im Mittelalter galt ein
übergebener Basilikumstrauss aber auch als Aufforderung zum
Liebesspiel.
Trug man einen Basilikumzweig am Körper, sollte er Sympathien und
Liebe erwecken.
Vielleicht wird aus diesem Grund auch heute noch zur
Herstellung von Parfüm, Badezusätzen und kosmetischen Salben das Basilikum für manche Produkte verwendet.
Basilikum als Heilpflanze
Seit mehr als 4000 Jahren wird das Basilikum zudem als Heilpflanze
verwendet.
Basilikum hat die Verdauung fördernde, krampflösende,
aromatische, entzündungshemmende und leicht antiseptische
Eigenschaften, durch die in der Pflanze enthaltenen ätherischen Öle.
Als Heilpflanze wurde es gerne zur Anregung der Verdauung und Linderung von Magenkrämpfen eingesetzt.
Es hat aber auch eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem,
soll bei Kopfschmerzen und Migräne durch Öleinreibungen helfen,
Depressionen und Augenleiden lindern.
Auch Erkältungen sollen mit einem Tee aus Basilikumblättern behandelt werden können.
Basilikum als Würzpflanze
Heutzutage findet das Basilikum Kraut überwiegend seine Anwendung
als Gewürzpflanze. Besonders als Pesto verfeinert es viele Speisen.
Aufgrund ihrer Wirkstoffe hilft es auch gleichzeitig bei der Verdauung
mit.
Basilikum darf eigentlich bei keiner Pasta fehlen. Der Basilikum
kann als Blätter unter die Pasta gemischt werden.
Der Basilikum kann
aber auch direkt in die Teigwaren verarbeitet werden. So entsteht die Basilikum Pasta. Einfacher bringt man den feinen Basilikum duft nicht in die Nudeln.