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Cacao und seine Wirkungen

19.Juli 2009 | Thema: Mercanti

cacaoDer Cacao stammt aus Süd- und Mittelamerika. Von dort brachten ihn die spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert nach Europa. Zuerst wurde die Wunderbohne nur sehr zögerlich von den europäischen Königshäusern angenommen.

Erst nach und nach fand man Geschmack an ihr und Kakao breitete sich auch unter der breiten Bevölkerung aus.

Wieviel Schokolade essen die Schweizer?

Schwer vorstellbar, wenn man bedenkt, dass der Pro-Kopf-Verbrauch in der Schweiz  heute an Schokolade 11,9 kg pro Jahr beträgt.

Dabei ist Cacao, der Schokoladengrundstoff, mehr als nur ein Genussmittel und man freut sich über jeden Grund, um Schokolade naschen zu dürfen.

Und wirklich, im Cacao stecken so manche Stoffe, die sich auch positiv auf unseren Organismus auswirken. Eine Frage bleibt trotzdem bestehen:

Ist Cacao gesund?

kakao-pulver
Cacao ist ohne Zweifel ein Genussmittel. Aber inwiefern schadet er der Gesundheit?

Vielfach machen Ärzte und besonders Zahnärzte den ausgiebigen Schokoladenkonsum verantwortlich für Karies und das zunehmende Übergewicht in der Bevölkerung mit den Folgeerkrankungen wie Bluthockruck und Diabetes.

Wie steht es mit den positiven Eigenschaften des Cacao?

Hinweise mehrten sich, das Cacao auch günstige Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System hat.

So gibt es Indianerstämme in Mittelamerika, die sich täglich von grossen Mengen Cacao ernähren und im Alter keinen Bluthochdruck entwickeln.

Nachgewiesen wurden Magnesium, Theobromin und sehr hohe Flavanoid-Konzentrationen im Cacao, die die These unterstützen.

In einer anderen Studie wurde nachgewiesen, das beim Genuss von dunkler Schokolade die Insulin-Sensitivität und die Glukosetoleranz verbessert wird.

Fazit also, dass im Cacao durchaus Stoffe stecken, die sich positiv auf unseren Organismus auswirken. Nicht aus der Kritik zu verbannen ist der hohe Kalorienwert der Cacao-Produkte wie Schokolade.

Wer also des Öfteren der süssen Verführung erliegt, dem bleibt nur, die Kalorien an anderer Stelle einzusparen oder durch Sport das Zuviel wieder abzutrainieren.