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Curry – die gelbe Power

21.April 2009 | Thema: Essen & Genuss | Vorheriger Essen & Genuss-Beitrag: « Cacao – eine Geschichte Mittelamerikas | Nächster Essen & Genuss-Beitrag: Wie konserviere ich Basilikum? »

Neben Chilis ist auch das gelbe Currypulver ein beliebter Scharfmacher. Was macht den Curry scharf?

Kurz erwähnt sei, dass in asiatischen Ländern sowie in den Englisch sprachigen Ländern unter Currys meist ein Gericht verstanden wird, das mit verschiedenen Gewürzen angereichert wird, die wir auch im Currypulver, wie wir es in Europa kennen, enthalten sind.

Was macht das Currypulver scharf?


Wir kennen Curry als pikantes Gewürz. Doch ist Curry sehr vielseitig. In Indien variieren die Gewürzmischungen von süss bis extrem scharf.

Der europäische Curry ist nur wenig identisch mit den vielen Curry-Mischungen der asiatischen und vor allem der indischen Küche.

Traditionell werden für die verschiedensten Gerichte ganz individuelle Curry-Gewürzmischungen hergestellt. Zwischen 12 und 36 Gewürze werden verwendet, die zudem noch unterschiedlich dosiert werden.

curry

Wie sollte Curry schmecken?

Ob süss oder scharf, Curry sollte einen abgerundeten, harmonischen Geschmack haben. Im Curry-Pulver ist das Curcuma, die wichtigste Zutat.

Obgleich sie auch das Aroma prägt, färbt sie die Kräutermischung zur Signalfarbe gelb, um Curry in jedem Gewürzregal unverwechselbar zu kennzeichnen.

Pfeffer und verschiedene Paprikawürze, wie Chilis oder Cayenne-Pfeffer sorgen für die Schärfe, während u. a. Zimt und Kardamom dem Curry eine gewisse Süsse verleihen.

Kräuter, wie Ingwer, Piment, Nelken, Koriander, Bockshornkleesamen und die Muskatblüte runden das Aroma ab.

Gibt es Curryblätter?

Oft liest man bei der Angabe der Zutaten „Curryblätter“. Tatsächlich gibt es im asiatischen Raum einen Currybaum, deren Blätter für Curry verwendet werden.

Die Zugabe der Curryblätter hat jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf das Aroma der Kräutermischung, da die getrockneten Blätter schnell an Aroma verlieren.