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Das Johanniskraut

14.April 2009 | Thema: Essen & Genuss

Das Johanniskraut blüht im Juni in der Zeit der Sonnenwende und des Johannistages, woher es auch seinen Namen hat. Ähnlich auch den Johannisbeeren, die in dieser Zeit reifen und dem Johanniskäfer, der in dieser Sommerzeit seine Leuchtkraft entfaltet. Zählt das Johanniskraut zu den Heilkräutern?

Das Johanniskraut ist ein sehr altes Heilkraut, das bereits in der Antike, Erwähnung fand. Durch ihre psychoaktiven Eigenschaften wurde sie auch als Kraftpflanze bezeichnet.

Psychische Erkrankungen aber auch Erkrankungen wie die Epilepsie wurden im Mittelalter oft mit Dämonen in Verbindung gebracht und nicht als Krankheit erkannt. Hier fand das Johanniskraut vielfach Anwendung.

Auch heute noch findet das Johanniskraut überwiegend hier seine Anwendung. Hypericum perforatum, wie sein botanischer Name lautet ist eine so genannte Sonnenpflanze.

Das Johanniskraut blüht zur Zeit der Sommersonnenwende, wenn die Sonne ihren Höchststand hat und die Pflanze von Licht durchtränkt wird, wie man auch an ihren gelben Blütenblättern erkennen kann.

Auch ihr ätherisches Öl, Harzstoffe und der blutrote Farbstoff sind Ausdruck dieser Licht- und Wärmekräfte. Das Johanniskraut bevorzugt lichte, sonnige und warme Plätze und auch ihre Samen keimen nur im Hellen.

Wie wird das Johanniskraut heute verwendet?


Hauptsächlich wird die antidepressive Kraft des Hypericum perforatum genutzt um leichte bis mittelschwere Depressionen zu behandeln und folgende Schlafstörungen zu beheben.

Äusserlich angewendet hat es sich gegen Verletzungen aller Art bewährt. Es wirkt kühlend und entzündungshemmend.  Johanniskraut hat starke antibakterielle und antivirale Eigenschaften.