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Die perfekte Teezubereitung gibt es nicht

17.Juni 2009 | Thema: Tee

Die Teezubereitung ist eine Wissenschaft für sich und bleibt trotz alledem ein Glücksspiel. Es gibt kein A und O

Bei der Teezubereitung  gibt es das „Wichtigste“ nicht. Aromatischen Tee zu trinken hängt von vielen Faktoren ab.

Wem das Aufgussgetränk zusagt, der sollte sich auf das Element „Tee“ einlassen.

Teegeniesser werden bestätigen, dass es eine gewisse Zeit braucht, bis man für sich selbst, die beste Teezubereitung  herausgefunden hat.

Tee und Wasser

Minderwertiger Tee gibt kein gutes Teearoma. Deshalb sollte auf eine gute Qualität geachtet werden. Blatt-Tee wird empfohlen.

Nach dem Kauf ist es wichtig, den Tee gut verschlossen, trocken und kühl aufzubewahren, damit er lange sein Aroma behält.

Neben einem Qualitätstee, der auch aus kontrolliert biologischem Anbau stammen kann, ist das Teewasser noch entscheidend.

Pure Tea

Wer Leitungswasser benutzt, sollte darauf achten, das er weiches Wasser hat. Kalk oder Chlor mindern das Teearoma. Eine Alternative wäre ein Wasserfilter oder Quellwasser.

Auch hier muss ausprobiert werden, da Quellwasser manchmal erdig schmeckt und somit ebenso Einfluss auf das Teewasser hat. Destilliertes Wasser eignet sich nicht für Tee, ebenso wie Wasser von einer Umkehr-Osmose-Anlage oder Mineralwasser.

Für die Teezubereitung sollte kein abgestandenes Wasser wie Boilerwasser benutzt werden  Das Teewasser sollte nie kochend aufgebrüht werden. Teeliebhaber unterscheiden sogar für grünen, schwarzen und weissen Tee sehr genau die Temperaturen beim Aufbrühen.

Die Teekanne

Die Teekanne sollte immer aufgewärmt sein, bevor der Tee aufgebrüht wird. Praktisch sind Teekannen aus Porzellan, die auch nur für Tee verwendet werden sollen.

Ansonsten ist es eine Sache des Geschmacks und des Ausprobierens. Auch die Form der Teekanne soll einen Einfluss auf die Entfaltung des Tees haben. Auch hier macht Erfahrung klug.

Das Teeaufgiessen

Auch hier gibt es viele Empfehlungen. Der Tee kann z. B. in einer separaten Teekanne aufgegossen werden und kommt erst nach dem Absieben in die eigentliche Teekanne.

Oder aber man hat ein geeignetes Teesieb um die Teeblätter aus der Kanne zu entfernen.

Die Teemenge

Im Grunde gibt es keine Faustregel, da die Teemenge immer davon abhängig ist, ob es sich um schwarzen oder grünen Tee beispielsweise handelt. Broken Tee, also gebrochene Teeblätter sind stärker als ganze Blätter.

Wer unbedingt eine Mengenangabe braucht, sollte für eine Tasse ungefähr 2 Gramm Teeblätter (1 Teelöffel) rechnen.

Die Ziehdauer

Auch die Ziehdauer des Tees ist sortenabhängig. Von einer halben Minute bis zu 5 Minuten variiert die Zeit.

Tee haben auch anregende bzw. beruhigende Wirkung, die mit der Ziehdauer beeinflusst werden können.

Tee warm halten

Tee warm zu halten, ist ein schwieriges Unterfangen, wenn er nicht an Aroma und Temperatur verlieren soll. Am Besten sollten Sie nur eine kleine Menge Tee aufgiessen und dafür öfter.

Zucker oder Milch?

Ob Sie ihren Tee mit Zucker oder Honig süssen, ob sie gerne etwas Sahne oder Zitrone zugeben ist Geschmackssache.

Ein milder Tee verträgt einen milden Beigeschmack wie z. B. Kandiszucker, während ein kräftiger Tee auch etwas Honig vertragen kann.

Jeder langjährige Teetrinker könnte vermutlich eine lange Geschichte über seine Experimente mit Tee erzählen.

Neben dem Genuss, den wir mit jeder Tasse Tee geniessen, wird es einem Teetrinker nie langweilig mit den verschiedenen Faktoren zu experimentieren, um zu einem perfekten Teeerlebnis zu gelangen.