Die Wirkung des Weins
05.Juni 2009 | Thema: Wein
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Schon oft las man in der Vergangenheit von der gesundheitlich
wertvollen Wirkung des Weins, einem Mittel, so wird behauptet, das
Herzinfarkt, Alzheimer, Bluthochdruck und sogar Krebs vorbeugen soll.
Doch wie sicher sind diese Behauptungen?
Was ist im Wein enthalten?Wein ist ein alkoholisches Getränk aus dem vergorenen Saft von Weintrauben.
Im Gegensatz zu anderen Früchten ermöglichen die natürlichen Inhaltsstoffe der Beeren der Weinrebe eine alkoholische Gärung ohne Zusatz von Zucker, Säure, Enzymen oder anderen Stoffe.
Die häufigsten Weine sind Rot- und Weißweine sowie Roséweine. Fakt ist, dass dem Wein eine Schutzwirkung der Zellen nachgesagt werden kann.
Die Versuche hierzu wurden jedoch nur an Zellkulturen in Reagenzgläsern durchgeführt, nicht aber am Menschen, weshalb die Ergebnisse der Forschungen nicht verlässlich sind.
Hilft Wein gegen Krebs?Die im Wein enthaltenen Antioxidantien verhindern Zellmutationen, weshalb darauf geschlossen wird, dass durch den Genuss des Getränks die für Krebs verantwortliche Veränderung der Zellen unterdrückt wird.
Wissenschaftler geben allerdings zu bedenken, dass der Alkohol in Mund- und Rachenraum eventuell krebsfördernd sei, sofern die empfohlene Tagesmenge von einem kleinen Glas Wein deutlich überschritten wird.
Schützt Wein vor Alzheimer?Ebenso vage wie die mögliche Verhinderung von Krebs ist die Vermutung, Wein schütze vor Alzheimer.
Zwar bremst der besonders in Rotwein enthaltene Oxidationshemmer Resveratrol die Bildung von Eiweiß, das Ablagerungen im Gehirn von Alzheimerpatienten hervorruft, da die benötigte Menge Resveratrol jedoch weitaus überschritten wird, ist nicht von einem effektiven Schutz gegen die Krankheit auszugehen.
Schützt der Wein das Herz? Lediglich die positive Wirkung auf das Herz ist belegt. Neben der Normalisierung erhöhter Blutfettwerte, reduziert Wein die Gerinnungsfähigkeit des Blutes und somit das Risiko eines Gefäßverschlusses. Einen Mythos stellt jedoch die Behauptung dar, Wein senke den Blutdruck, denn das genaue Gegenteil ist der Fall.
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