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04.Juni 2009 | Thema: Mercanti
Auf den ersten Blick können viele den Herbstmonaten wenig abgewinnen. Als grau und ungemütlich werden sie beschrieben und man hofft, dass sie schnell vorbeigehen. Auch die jahreszeitlichen Feiertage sprechen von Trauer und Tod, wenn wir an Allerheiligen oder Allerseelen denken.Die Heizung sorgt dafür, dass es angenehm warm ist und wer kuschelt sich im Herbst nicht gerne in einen Wollpullover oder in eine Strickjacke.
Ein bisschen Musik und
warum nicht ein Räucherstäbchen, dass einen aromatischen Duft in das
Heim zaubert. Was jetzt noch fehlt, ist etwas Leckeres für den Gaumen.
Ein
wärmendes Getränk und wie wäre es mit Esskastanien. Wer kennt nicht den
Maronenmann der kleinen Hexe, der sich so oft die Finger verbrannte,
bis ihm geholfen wurde.
Selten werden sie heute noch auf der
Strasse angeboten. Eigentlich sehr schade, denn sie sind eine
willkommene und nahrhafte Ernährung im Herbst.
Einst war die Kastanie auch wichtiges Nahrungsmittel für die einfache Bevölkerung bevor die Kartoffel ihren Platz einnahm.
Im Supermarkt werden sie heute angeboten und die Zubereitung stellt keine hohen Anforderungen, wenn Sie nicht gerade Vermicelles das süsse Schweizer Maronenpürré zubereiten wollen.
Das sollten Sie sich für ein anderes Mal aufheben.
Wichtig bei der Zubereitung ist das Einritzen der Kastanien auf der Rückseite oder an der Spitze mit einem scharfen Messer.
Sonst erleben sie ein lautes Feuerwerk in ihrem Backofen. Legen Sie die eingeritzten Maroni, auf ein Backblech.
In der 180 Grad heissen Backröhre lassen sie die Esskastanien 15 bis 20 Minuten rösten.
Die Schale der Kastanien platzt auf und so können sie
leichter geschält und verzehrt werden.
Wer den Geschmack der
Kastanien mag, der kann aus ihr nicht nur Kastanienpürré zubereiten.
Auch Kastanienkuchen lassen sich sehr gut in der dunklen Jahreszeit
geniessen.