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Lassen Sie sich ihren Kaffee nicht vermiesen

19.Juli 2009 | Thema: Mercanti | Schlagwörter: [9] | Vorheriger Mercanti-Beitrag: « Schweizer Spezialitäten - Safran? | Nächster Mercanti-Beitrag: Basilikum- Von der Zauberpflanze zum Pestokraut »

kaffeeDas alte Spiel: Kaffeegeniesser gegen Teetrinker. Diesmal punktet der Kaffee. Warum punktet der Kaffee?

Das Kaffee ein anregendes Getränk ist, ist unbestritten. Nur wurde oftmals diese anregende Wirkung als schädigend dargestellt.

Doch bei gesunden Menschen hat Kaffee ein anregende, gesunde Wirkung, wenn wir müde werden oder um überhaupt wach zu werden.

Und das, ohne negativer Nebenwirkungen. Wer unter Bluthochdruck leidet, der muss natürlich auf seinen Kaffeekonsum achten.

Der Kaffee punktet dieses Mal, da amerikanische Wissenschaftler glauben, im Kaffee ein wirksames Mittel gegen neurodegenerative Erkrankungen gefunden zu haben.

Neurodegenerative Erkrankungen sind Erkrankungen des Gehirns wie Parkinson und Alzheimer z. B.

Bei der Parkinson-Erkrankung konnte nachgewiesen werden, dass Kaffee einen positiven Einfluss auf die Behandlung dieser Krankheit hat.

Nun hat man durch Versuche herausgefunden, dass Koffein ein Schutz vor dem Gehirn schädigenden Cholesterin ist.

Vermutet wird, das Cholesterin die Blut-Hirn-Schranke beschädigt und dadurch toxischen Stoffen Tür und Tor öffnet.

Als Folge wird u. a. auch die Alzheimer-Erkrankung vermutet. Das Koffein soll dagegen die Blut-Hirn-Schranke stärken.

Das Interesse der Forscher ist nun erwacht, wie man die Schutzwirkung des Kaffees gegen degenerative Erkrankungen nutzen kann und wie ihre Wirkweise ist.

Also, lassen Sie sich ihren Kaffee schmecken. Besonders nach dem Essen fetthaltiger Speisen, ist Kaffee ein Beitrag zur Prävention vor degenerativen Erkrankungen.