Pommes frites – die Kartoffel inkognito
03.April 2009 | Thema: Essen & Genuss
Das Jahr 2008 wurde zum Jahr der Kartoffel ernannt. Keine schlechte
Idee, uns die nahrhafte Knolle wieder einmal ins Gedächtnis oder besser
- auf den Tisch zu rufen.
Kartoffel ist ein Grundnahrungsmittel
Doch diesen Nahrungsmitteln haftet oft etwas Sättigendes aber nicht
sonderlich Attraktives an. Dabei tut man der Kartoffel damit zutiefst
unrecht.
Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel
Es gibt mehr Kartoffel- als Nudelsorten. Eine jede Kartoffelsorte
hat ihr eigenes und individuelles Aroma. Und jede Kartoffelsorte hat
ihre bevorzugte Zubereitungsart. Immer neue Kartoffelsorten zeigen
uns, die versteckte Nachfrage nach der Kartoffel.
Denn wenn wir über Gnocchi reden, dann meinen wir Morella
Kartoffeln, aus die wir diese italienische Kartoffelspeise zubereiten.
Und wenn wir über die Kartoffelsorte Rougette de Villegagnon reden,
dann sehen wir im Geiste schon die leckeren Kartoffelplätzchen, die wir
aus diesen aromatischen Kartoffeln herstellen.
Und bei La Ratte Kartoffeln beschliessen wir freiwillig eine
Kartoffeldiät zu machen, denn die alte Kartoffelsorte kann für viele
Kartoffelgerichte von Kartoffelgratin bis zu Kartoffelpürre zubereitet
werden.
Wo steckt die Kartoffel?
Bei genauerer Betrachtung des Speiseplans bemerkt man die
Häufigkeit, mit der die nahrhafte Knolle sich auf unseren Teller
schmuggelt.
Als Beilage zu Fleisch und Gemüse finden wir sie häufig in pürierter Form, als Salz- oder Pellkartoffeln.
Mit Kartoffelpuffer, Kartoffelauflauf und Ofenkartoffel beendet sie
ihr Randdasein. Und unzählige Suppen wären nicht aromatisch genug oder
würden uns nicht satt machen, wenn die Kartoffel nicht mit Bestandteil
wäre.
Inkognito
Wir schätzen die Kartoffel in ihrer einfachsten Zubereitungsform:
gepellt oder als Salzkartoffel. Für ihre vielfältigen Inkognito-Formen
lieben wir sie. Selbst unseren Kindern läuft sie in Pommes-Form so
manch anderen Gericht den Rang ab, natürlich inkognito.