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Spinat, das vielfältige Blattgemüse

03.April 2009 | Thema: Essen & Genuss | Vorheriger Essen & Genuss-Beitrag: « Pommes frites – die Kartoffel inkognito | Nächster Essen & Genuss-Beitrag: Dort wo der Pfeffer wächst »

Auch wenn Spinat nicht zu den Top 10 der gesündesten Lebensmittel gehört, sollten wir ihn an und ab auf den Tisch bringen. Das sollte uns nicht schwer fallen, denn die Auswahl an Rezepten, wie wir  Spinat zubereiten können, ist schier grenzenlos. Auch ein Blick über unseren Tellerrand zeigt uns, die Verwendung des grünen Blattgemüses in anderen Ländern rund um die Welt.

Am Bekanntesten sind die italienischen Teigwaren und Pastas, die mit Spinat gefüllt oder gefärbt werden. Aber auch ein Blick nach Nordafrika und Vorderasien macht einen viel Lust auf Spinat.

Einzig in den Tropengebieten, wo Spinat auch aufgrund des Klimas nicht angebaut wird, finden wir ihn seltener.

Ist Spinat ist wirklich gesund?

Spinat ist gesund, auch wenn er wieder vom Thron der eisenhaltigsten Gemüseart gestürzt wurde. Er liefert viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Spinat ist ein grüner Jungbrunnen, denn er wirkt im Dreier-Vitaminpaket gegen freie Radikale.

Die im Spinat enthaltenen Vitamine Beta-Carotin, Vitamin E und Vitamin C wirken gemeinsam sehr viel effektiver.

Neben Tomaten und Karotten ist er ein wichtiges Gemüse um einen vorzeitigen Alterungsprozess, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Ebenso ist Spinat gut für die Sehkraft und ein wichtiger Folsäurelieferant.

Worauf ist beim Spinat zu achten?

Spinat ist reich an Nitraten und Oxalsäure. Es wird geraten, Spinat zu blanchieren, da man den Nitratgehalt um bis zu 70 % reduzieren kann.

Er soll möglichst frisch zubereitet werden. Wichtig ist aber, gekochten Spinat nicht wieder aufzuwärmen, da sich das Nitrat in das als krebserregend geltende Nitrit umwandelt.