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Wie fühlt sich der Wein wohl?

16.März 2009 | Thema: Wein | Vorheriger Wein-Beitrag: « Wie entstehen Cuvées? | Nächster Wein-Beitrag: Die Kunst richtig zu Karaffieren und Dekantieren »

Wird ein Wein nach dem Abfüllen nicht gleich getrunken, dann entwickelt und verändert er sich. Dazu braucht der Wein jedoch Ruhe und ideale Lagerbedingungen. Wie lagert man einen Wein Zuhause? Wie lagert man Wein?

Bei der Lagerung von Wein spielen Komponenten wie Temperatur, Erschütterungen, Licht und Luftfeuchtigkeit eine Rolle. Worauf sollte man achten, damit der edle Tropfen nicht zum elenden Tropfen wird?


Die Lagertemperatur vom Wein

Die ideale Lagertemperatur liegt bei ca. 12 Grad. Schwankungen von zwei Grad plus oder minus verkraftet der Wein gut. Lässt sich diese, für den Wein ideale Temperatur nicht verwirklichen, sollte man darauf achten, dass die Temperatur möglichst gleich bleibt.

Wein braucht Ruhe

In der Ruhe liegt die Kraft. Das gilt auch für den Wein. Wein mag keine Erschütterungen. Er leidet bei unsachgemässem Transport und mag auch kein Umschichten. Wein sollte von Anfang an so platziert werden, dass er, bis er entkorkt wird, dort aufbewahrt werden kann. Das Etikett sollte nach oben zeigen, damit er leicht erkennbar ist und nicht gedreht werden muss.

Wein ist Licht scheu

Wein könnte als Licht scheu bezeichnet werden. Er mag weder Sonnenlicht noch starkes Kunstlicht. Durch das grüne und braune Glas der Weinflaschen ist er nicht ausreichend geschützt und kann Schaden nehmen. Kann das Weinlager nicht abgedunkelt werden, sollte der Wein in einem Karton gelagert werden.

Wein braucht genügend Luftfeuchtigkeit

Auch die Luftfeuchtigkeit des Weinlagers hat einen Einfluss und ist wichtig für eine gute Lagerung. Besonders Flaschen mit Naturkorken benötigen eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 75 Prozent. Unter und über diesen Wert kann der Naturkorken und damit auch der Wein Schaden nehmen.

Warum sollen Weinflaschen liegend gelagert werden?

Durch eine liegende Lagerung bleibt der Korken immer feucht und verschliesst den Wein sicher. Bei ausreichender Luftfeuchtigkeit sowie bei Plastikverschlüssen kann jedoch darauf verzichtet werden.