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Wintergemüse

06.Mai 2009 | Thema: Essen & Genuss | Vorheriger Essen & Genuss-Beitrag: « Frische für den Sommer – die Minze (Mentha) | Nächster Essen & Genuss-Beitrag: Kartoffel – mehr als eine Beilage »

Rund um das Jahr gibt es auch in den nördlicheren Jahren Gemüse. Wer biologisch angebautes Gemüse bevorzugt, der orientiert sich auch beim Gemüsekauf oft nach den Jahreszeiten. Auch im Herbst und im Winter gibt es Gemüse. Und, wenn wir uns Kohl und Co einmal etwas genauer anschauen, dann passen sie sehr gut zu einer gesunden Winterernährung. Gemüse hat wichtige energetische Eigenschaften

Gemüse und Früchte haben energetische Wirkungen. Das bedeutet, dass sie einen wärmenden bzw. kühlenden oder auch neutralen Effekt unter anderen haben.

Darum bevorzugen wir auch im Sommer Früchte. Gerade tropische Früchte haben sehr kühlende Effekte. Gut organisiert von Mutter Natur, Mensch und Tier in einem heissen Land etwas Kühlendes zu offerieren.

Durcheinander kommt dieses Gefüge im Zeichen der Globalisierung, wenn wir im Winter Tropenfrüchte kaufen können z. B. Denn im Winter brauchen wir etwas Wärmendes trotz Zentralheizung. Denn, auch wenn wir uns in warmen Räumen aufhalten, genügt das nicht, dass es uns warm ist.

Das erreichen wir durch die Nahrungsaufnahme. Und hier sollten wir darauf achten, dass wir im Winter Lebensmittel zu uns nehmen, die eine wärmende Wirkung haben und die unseren Stoffwechsel und Kreislauf in Schwung bringen.

Welches Gemüse bringt Kraft in der kalten Jahreszeit?

Ähnlich wie Tropenfrüchte in den heissen Ländern wachsen, haben auch wir unser Gemüse für die kalte Jahreszeit: viele Kohlarten, Kartoffeln, Lauch und Karotten.

Natürlich klingt das weniger anziehend als vielleicht Bananen oder Ananas. Aber es kommt natürlich darauf an, wie diese Gerichte zubereitet werden.

Ein Wirsing z. B. als Eintopf mit Kartoffeln, Hackfleisch und Chili zubereitet, heizt ein, sättigt und schmeckt wirklich lecker. Brokkoli mit Hühnerfleisch und Curry könnte zu Ihrem Lieblingsgericht werden.

Auch im Winter muss man aber nicht auf Kräuter verzichten. Denn es ist einfach, sich einige Küchenkräuter in der Küche zu halten.

Neben dem energetischen Wert haben unsere Wintergemüse sehr viel Vitamine und Mineralien wie Kalium, Kalzium, Eisen und Zink, die unsere Abwehr ankurbeln.

Die Ballaststoffe bringen den Darm sanft auf Trab und einige Kohlarten entgiften zusätzlich.

Und wenn's kalt ist, öfters mal etwas scharfes auf den Tisch, das wärmt.