A1Shop-Tweets

4 Argumente für das selber kochen - http://t.co/VwlTFVSW
Vor 4 Monate

Basilikum – das Kraut vor dem der Skorpion flüchtet - http://tinyurl.com/6lxlngp
Vor 11 Monate, 1 Woche

Basilikum - Gesunde Ernährung ersetzt die Medizin - http://tinyurl.com/4d4xckb
Vor 1 Jahr

Wie wäre es mit gesunden Weihnachten? - http://tinyurl.com/2arldyh
Vor 1 Jahr, 1 Monat

Was schenkt der Nikolaus und warum brauchen wir einen Stiefel? - http://tinyurl.com/2dfey9t
Vor 1 Jahr, 2 Monate

Zehn Vorurteile über das Trinken - und was an ihnen stimmt

28.April 2009 | Thema: Wein | Vorheriger Wein-Beitrag: « Frühling in der Quinta do Zambujeiro / Alentejo | Nächster Wein-Beitrag: Weinanbau & Weinbau »

Wer regelmäßig trinkt, ist noch lange kein Alkoholiker. Jeder Mensch hat unterschiedliche Trinkgewohnheiten. Der Begriff "Alkoholismus" gilt daher als unscharf, weshalb die medizinische Diagnostik von Alkoholabhängigkeit spricht. Diese ist nicht allein bedingt durch die Trinkmenge.


Ein Glas Rotwein am Tag ist gesund.

Eine geringe Menge Alkohol am Tag - egal ob Wein, Bier oder Schnaps - scheint das Risiko für Herzinfarkt und Gefäßerkrankungen tatsächlich zu senken.

Bier auf Wein, das lass’ sein!

Für die Verträglichkeit spielt die Reihenfolge der Getränkesorten keine Rolle. Entscheidend ist allein die Menge.

Der Sinnspruch ist wohl historisch bedingt, Vom edlen Wein auf das frühere Armeleutegetränk Bier überzugehen, versinnbildliche den sozialen Abstieg.

Mit Alkohol schläft man gut.

Der Abbau des Alkohols ist für den Körper absolute Schwerstarbeit. Wer vor dem Einschlafen trinkt, wacht in der Nacht häufiger auf, schläft also schlechter.

Alkohol ist konzentrationsfördernd.

Alkohol senkt die Leistungsfähigkeit. Schon geringe Mengen Alkohol vermindern die psychomotorische Kontrolle, Konzentrationsfähigkeit, Besonnenheit und - das Urteilsvermögen.

Wo alkoholfrei draufsteht, ist auch kein Alkohol drin.

Das stimmt nicht immer. Alkoholfreie Biere enthalten oft noch geringe Mengen Alkohol, gesetzlich erlaubt sind bis zu 0,5 Prozent.

Wer gut gegessen hat, verträgt mehr.

Fettreiches Essen vor dem Alkoholkonsum kann dies zumindest etwas verlangsamen.
 
Wer einmal Alkoholiker war, bleibt für immer Alkoholiker.

Das ist leider nicht ganz falsch: Wer einmal abhängig war, wird sein Leben lang einen Hang zum Trinken haben.

Alkoholabhängigkeit ist eine Frage des Charakters.

Wissenschaftlich lässt sich das nicht hinreichend belegen. Zahlreiche Studien kommen hingegen zu dem Ergebnis, dass es unter Alkoholkranken ebenso viele Persönlichkeitstypen gibt wie bei Nichtabhängigen.

Ein Schnaps (Grappa) nach dem Essen ist gut, denn das hilft der Verdauung.

Der Alkohol wird vom Körper immer zuerst abgebaut. Das Essen - und damit auch das Fett - wird  nicht schneller, sondern deutlich langsamer verdaut.