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Zurück zur „Leichten Kost“

04.Juni 2009 | Thema: Mercanti

Vielleicht gibt es zu viele Ernährungsapostel, zu viele gut gemeinte Ratschläge rund um die Ernährung, zu viele Nahrungstabellen. All das, lässt uns schon die Lust an gesunder Ernährung verlieren. Vielleicht aber sollten wir die Schuld, auf die Nahrungsmittelindustrie schieben. Sie verwenden zuviel Zucker, zuviel Salz und ungesunde Konservierungsmittel für die Fertigprodukte  Vielleicht sollten wir unseren Entschuldigungen, dass wir uns nicht gesund ernähren, ein „aber“ hinzufügen.

Wir sind zunehmend gefordert durch Beruf, Freizeit und Familie.

Wir müssen Beruf und Familie mit all ihren Verpflichtungen unter einen Hut bringen und der Tag hat nur eine begrenzte Anzahl an Stunden.

Also kürzen wir, wo es zu kürzen geht. Warum nicht am Essen? Wir nehmen die Pizza gleich mit nach Hause oder wärmen ein Fertiggericht in der Mikrowelle.

Und wenn wir uns einmal daran gewöhnt haben, kommt uns das Zubereiten von Nahrungsmitteln wie eine Ewigkeit vor.

Das muss nicht sein. Mit „Leichter Kost“ beispielsweise ist gemeint, dass man sich auf leichte Art, gesund ernähren kann.

Man muss anfangs nicht viel über Ernährung wissen. Das meiste wissen wir doch, dieses Potpourri aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

Eine gesunde Mischung aus Gemüse, Getreide, Fleisch und Fisch. Auch Milchprodukte gehören dazu.

Gegen einen Riegel Schokolade ist auch nichts zu sagen, solange die Haupternährung stimmt.

Auch das gesunde Zubereiten von Speisen ist nicht sehr aufwendig.

Das aufwendigste ist vielleicht das Gemüse schneiden und auch das finden wir heute schon fertig geschnippelt im Kühlregal des Supermarktes. Vollkornbrot oder Müsli z. B. sind ein guter Morgenstart.

Es hält vor, so dass wir mit ein bisschen Obst bis zum Mittag durchhalten.

Fruchtsäfte sind reich an Vitaminen und sättigen auch. Das Nahrungsangebot war nie so reichhaltig wie heute.

Nie wurde es uns so leicht gemacht sich gesund und vielseitig zu ernähren. Warum tun wir es eigentlich nicht?